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GK-Film kritisiert eigenes Produkt
Ein User der Internetplattform www.filmvorfuehrer.de machte uns auf eine kuriose Geschichte aufmerksam. Die Firma GK-Film, Anbieter von Filmmaterial, hatte auf der Anfang August neu gestalteten Website www.cinevia.eu für den Super-8-Film Fuji Velvia 50D, den die Firma in Kodak-Kassetten abfüllen lässt, mit den Worten geworben: „Die Nachteile der schlechten Laufeigenschaften (Randunschärfen, schlechter Bildstand sowie Flattereffekt im Filmkanal) lassen sich durch die GK-Film Andruckplatte erheblich verbessern.“
User des Forums kritisierten GK-Film dafür, die Kodak-Kassette schlecht zu machen und gleichzeitig Fuji-Filmmaterial selbst in diese Kassetten zu konfektionieren. Die Kommentare im Forum reichten von „Marketing-Blabla“ über „Zumutung“ bis zu der Einschätzung, der Firmenchef von GK-Film, Gottfried Klose, habe sich „einfach etwas übernommen“. Der User peaceman brachte es im Forum auf den Punkt: „Die Crux ist doch, dass Klose die Kodak-Kassette schlecht redet, da seine Velvia-Abfüllung da drin klemmt und zerkratzt. Wittner Cinetec hat das Problem offensichtlich recht gut im Griff (vermutlich durch entsprechende Schmierung?). Herrn Kloses Flucht nach vorn (aka: neue Kassette entwickeln) wirklich in allen Ehren (und das finde ich wirklich unglaublich ambitioniert und gut, gerade für die Zukunft!) - aber zwei Dinge sind dabei eben nicht klug: 1. die Kodakkassette zu beschuldigen (statt Fehler wie mangelnde Schmierung einzugestehen), 2. die Kodakkassette trotzdem anzubieten und dabei zu versuchen, das teure Stahlplättchen loszuwerden, dass den Film zumindest meiner Erfahrungen nach noch viel eher verklemmen lässt.“
Am 11. August waren die von den Usern des Forums kritisierten Sätze auf der Homepage www.cinevia.eu gelöscht. Zu einem Statement der Firma GK-Film im Forum kam es bislang nicht.


