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Firma Kahl Film liefert nicht mehr an Amateure

Die Firma Kahl Film & TV aus Brühl hat erklärt, zukünftig nicht mehr Filme und Dienstleistungen direkt an Privat verkaufen zu wollen. Seit dem 1. Januar 2012 sei dies nicht mehr möglich, heißt es auf der Website des Unternehmens. Produktionsfirmen und Universitäten würden aber weiter beliefert. Diese Entscheidung beendet eine seit Jahren schwelende, tragische Geschichte. Firmeninhaber Alfred Kahl hatte Kunden immer wieder die Belieferung verweigert, weil sie sich angeblich negativ über sein Unternehmen geäußert haben sollen. Auch Anrufe wurden nur selektiert entgegengenommen. Wer dem Firmenchef nicht passte, wurde ignoriert. Anrufe mit unterdrückten Rufnummern nahm man, so Kahl gegenüber einem ehemaligen Kunden, gar nicht mehr entgegen.

Hinzu kamen zahlreiche Beschwerden über lange Lieferzeiten bei Filmentwicklungen sowie die mangelhafte Qualität entwickelter Filme. Diesen immer wieder in Fachzeitschriften und Foren diskutierten Vorwürfen hat Alfred Kahl nun durch den Ausschluss aller Privatkunden auf seine Art ein Ende bereitet.

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schmalfilm 1/2012

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