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Brandenburger Amateurfilmstudios vorgestellt: Geschichte, Filme, Überlieferung
Brandenburger Amateurfilmstudios vorgestellt: Geschichte, Filme, Überlieferung
Matinee zur Ausstellung „Arbeit an der Wirklichkeit – Amateurfilm in Brandenburg“ des Filmmuseums Potsdam
Was zeigen Amateurfilme aus Brandenburg, die 25 und mehr Jahre alt sind? An welchen Orten und unter welchen Bedingungen entstanden sie? Wie beurteilen die Filmemacher heute ihre Werke? Was tun Museen und Archive, um sie zu erhalten? Diesen und andere Fragen widmet sich die Matinee zur Foyerausstellung „Arbeit an der Wirklichkeit“.
Ein Freundschaftsjournal aus Frankfurt trifft auf eine Satire aus Senftenberg, ein Potsdamer Stadtporträt läuft neben einem Geschichtsfilm aus Hennigsdorf. Eine Naturstudie von Ingeborg Tölke brilliert mit sehenswerten Makro- und Zeitrafferaufnahmen. Und die Ehemaligen vom Amateurfilmstudio des Filmmuseums heben einen nicht ganz ernst gemeinten Schatz zum „Alten Fritz“. Den Abschluss bildet mit „Dokument 89“ eine bemerkenswerte filmische Montage zu den Umbrüchen des Jahres 1989 von der Gruppe Film & Foto Man Ray Potsdam.
Von den Archiven oder den Filmern selbst vorgestellt – vermitteln sie die Vielfalt eines Genres, dessen Bewahrung und Erforschung das Filmmuseum Potsdam fortsetzt. Seit Januar 2012 ist das Projekt „Amateurfilm in Brandenburg“ auch im Internet unter www.zeitgeschichte-im-museum.de erreichbar. Der Auftritt wird regelmäßig um neue Aktivitäten und Ergebnisse aktualisiert. Die Ausstellung ist verlängert worden und noch bis zum 8. Februar 2012 zu sehen.
15. Januar 2012, 11:00 Uhr
Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12; ticket@filmmuseum-potsdam.de


